42. Kapitel Weit hinein und doch nicht voran

Es dauerte einige Zeit bis sie die Tür freigeräumt hatten.

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Dahinter lag ein steiniger Gang der zu einer weiteren Treppe führte. Philip fiel auf das die Tür, durch die sie gekommen waren, nicht die einzige Tür war die durch Steine blockiert wurde.

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Schließlich standen sie vor der Tür von der Zhan Su geredet hatte.

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Josephine legte den Stein den sie von Zhan Su bekommen hatte in die Vertiefung in der Wand. Ein deutlich vernehmbares klicken war zu hören.

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Philip schmunzelte vor sich hin. Schon damals in Drachenburg hatte ihn ihre ruhige und gelassene Art die Dinge anzugehen fasziniert, auch wenn er es sich damals noch nicht eingestehen wollte.

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Immer tiefer stiegen sie hinab.

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Vor ihnen erstreckte sich, einem roten Teppich gleich, ein langer Gang.

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Dumpf halte das Echo ihre Schritte von den Wänden wieder, während sie, sich achtsam umschauend, immer weiter hineingingen.

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Philip fragte sich wie weit hinein der Gang sie noch führen würde, es sah ganz so aus als wollte er kein Ende nehmen.

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Schlussendlich hatten sie das Ende des Ganges erreicht. Vor ihnen nur durch einen Spalt getrennt, hing die Axt an der Wand.

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Nachdenklich betrachtete Philip den Spalt, "Ich könnte mich hinüber zenportieren." meinte er.

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"Ich glaub nicht, dass du das tun solltest", kam es nachdenklich von Josephine, "auf der Axt liegt sicher ein Zauber, der verhindert, dass man sie sich einfach nimmt."

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"Wahrscheinlich hast du recht. Schließlich sind hier die Kampfkünste Zuhause." Philip ließ den Blick durch die Halle schweifen, ein Labyrinth aus Treppen erstreckte sich vor ihm.

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"Dann lass uns schauen, ob wir uns als würdig erweisen, die Axt zu bekommen." Philip lächelte schelmisch. Langsam stiegen sie die Stufen hinab. 466.jpg


Wieder landeten sie in einem schmalen gewundenen Gang. "Mmhh, irgendwie gefällt mir das Ganze nicht." kam es Nachdenklich von Josephine. "Was meinst du?", fragte Philip verwundert. "Nun Zhan Su sagte doch er sei nicht weit gekommen, aber wir laufen jetzt schon eine ganze Weile hier herum, ohne auf etwas Gefährliches gestoßen zu sein." "Vielleicht hatte er nur nicht den Mut so weit hineinzulaufen." mutmaßte Philip. "Ja, vielleicht", entgegnete Josephine nur.

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Das Ende dieses Ganges mündete in einem kleinen Raum, in dessen Mitte sich ein Wasserbecken befand.

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Josephine klopfte die Wände ab, während Philip die Fackeln untersuchte, doch es schien als wären sie in einer Sackgasse gelandet.

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