55. Kapitel Angst um Josephine

Sie gelangten in einen schmalen Gang.

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Oh nein, dachte Philip, als sie um die Ecke gebogen waren und seufzte innerlich, angesichts der Gänge die von ihrem abzweigten. Wir sind in einem Labyrinth gelandet.

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Zudem schien das Labyrinth einen zusätzlich durch Spiegel in die Irre führen zu wollen.

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Zunächst liefen sie die Gänge scheinbar wahllos entlang, Philip verließ sich hier ganz und gar auf Josephines Orientierungssinn.

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Erst ging es, gerate aus, dann nach rechts, dann wieder links, rechts herum und nochmal rechts herum, dann nach links. Schon nach wenigen Metern war Philip heillos verwirrt. Und die Spiegel taten ihr Übriges dazu.

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Wieder einmal fragte er sich wie Josephine es schaffte sich in diesem heillosen Durcheinander der Gänge zurechtzufinden. Für ihn sah jeder Gang gleich aus.

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Josephine war gerade um eine weitere Ecke gebogen, als plötzlich ein lautes Krachen und ein Schreckensschrei ertönte. Schnell spurtete Philip, der etwas zurückgefallen war, los.

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Eine Wolke aus Staub empfing ihn. Entsetzt sah er, dass der Boden unter Josephine nachgegeben hatte. Krampfhaft versuchte sie noch sich am Rand festzuhalten.

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Bevor Philip sie jedoch zu fassen bekam, rutschte sie ab, erneut ertönte ihr Schrei, dann Stille.

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Für ein paar Sekunden fühlte sich Philip wie gelähmt "Joh! Joh alles Okay bei dir?" Doch nur das Echo seiner Stimme antwortete ihm, kein Laut drang aus dem Loch, noch konnte er ausmachen, wohin Josephine gestürzt war.

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Kurz überlegte er sich nach unten zu zenportieren, doch da er nicht sehen konnte, wohin er sich portieren müsste, kam dies nicht infrage. Auch wusste er nicht wie tief hinunter es ging, somit kam auch springen nicht infrage, zu dem könnte er auf Josephine landen.

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Er musste den Weg nach unten finden und so rannte er aufs gerade Wohl los.

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Links, rechts, rechts, an den Sackgassen vorbei und wieder links ...

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gerate aus, links rum, nochmal links, gerate aus, rechts, rechts, dann wieder links ...

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Oh nein, Philip bremste scharf ab, er war im Kreis gelaufen.

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Wieder rannte er los.

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Gerate aus, links, links, noch mal links, rechts, links, links, rechts ...

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Wieder stand er vor dem Loch doch dieses Mal von der anderen Seite.

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Philip gab es auf sich den Weg merken zu wollen. Wie blind stürmte er durch die Gänge, getrieben von der Angst um Josephine.

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Zweimal landete er noch beim Loch.

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ein Mal bei der Treppe die nach oben führte.

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Philip hatte das Gefühl das gesamte Labyrinth mindestens schon 3 mal abgelaufen zu haben. Verzweifelt sackte er in einer der Sackgassen zusammen. Was sollte er nur tun? Die Angst um Josephine ließ seine Gedanken wie aufgescheuchte Hühner umherflattern.

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Plötzlich ertönte eine Stimme hinter ihm "Gibst du sie so schnell auf?"

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