34. Kapitel Verunsicherung

„Das wirst du nicht mehr brauchen“, meinte der Mann und deutete auf das Schwert in Philips Hand. „Eure Amulette sind Schutz genug.“

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Philip lachte bitter auf „Das haben wir gemerkt und wer sagt uns, dass wir im nächsten Moment nicht wieder ausgenockt werden und ihr uns die Amulette abnehmt?“

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„Ein Hexenamulett kann nur der Träger selbst abnehmen“, belehrte ihn der Mann „Darcov wäre es ziemlich übel bekommen hätte er von euch trinken wollen.“ Philip starrt den Mann an „Von uns trinken?“

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„Wir sind Vampire junger Mann, hat euch Mademoiselle Merlina nicht gesagt, wohin sie euch schickt?“, fragte der Mann amüsiert. „Nun sie hatte schon immer einen seltsamen Humor.“ Bei der Erwähnung des Namens ließ Philip unschlüssig das Schwert sinken.

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„Ihr kennt Rosalinde Merlina?“, erkundigte sich Josephine überrascht. „Nun sicher, wer sonst sollte euch mit einem Hexenamulett ausstaffieren und zu uns schicken? Sie ist die einzige, die das kann.“ erwiderte der Mann lakonisch.

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Philip legte das Schwert beiseite. „Ich würde vorschlagen wir gehen nach oben und reden dort weiter“, meinte der Mann einladend. Just in diesem Moment setzte bei Josephine wieder die Verwandlung ein und sie nahm ihre Tagesform an.

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„Was hat das zu bedeuten?“, fragte er scharf.

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„Normalerweise ändert sich meine Gestalt nur, wenn Tag und Nacht sich abwechseln, doch hier scheint es weder das eine noch das andere wirklich zu geben“, entgegnete Josephine matt. Besorgt betrachtete Philip sie, das ständige Ändern ihrer Gestalt schien sie sehr mitzunehmen.

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Der Mann trat näher an Josephine heran und betrachtete nachdenklich das Amulett. „Verstehe“, sagte er schließlich, „du wirst es abnehmen müssen, wenn du nicht willst das sein Zauber dich zerreißt.“

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„Was!“, empörte sich Philip „damit ihr anschließend über sie herfallen könnt?“ Er bereute es inzwischen das Schwert aus der Hand gelegt zu haben.

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„Wenn du lieber möchtest das sie stirbt“, der Mann zuckte gleichgültig mit den Schultern. Ungläubig starrte Philip ihn an.

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