37. Kapitel die Stadt im Schatten

Eine Zeitlang liefen sie schweigend nebeneinander her. "Wie kommt es das über dieser Stadt der Zauber ewiger Nacht liegt?", fragte schließlich Josephine.

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Einst war dies eine ganz normale Stadt“, begann Marvolo "voller Leben und Lachen bis ein schweres Unglück über sie hereinbrach."

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"Eine Seuche raffte damals alle dahin, alle bis auf Eine." Philip fröstelte leicht beim unbeteiligten Klang Marvolos Stimme.

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"Als ich damals in dieser Stadt ankam, war sie verlassen und ausgestorben. Nun ja nicht ganz, diese Eine war noch immer hier." fuhr Marvolo fort.

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"Ich musste jedoch bald feststellen, dass die Frau kein gewöhnlicher Sims war, die Seuche hatte ihre Spuren auf ihr hinterlassen gewiss, doch ihre magischen Kräfte hatten sie geschützt. Sie hatte viel experimentiert und mit allen Mitteln versucht ihre Leute vor der Seuche zu reden, doch hatte sie letzten Endes zusehen müssen, wie einer nach dem anderen starb."

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"Doch während Mephisto all jene zu sich holte die sie kannte und liebte, schien er sie nicht wahr zunehmen. Mehr noch ihre Lebensuhr schien ob all ihrer Experimente stehen geblieben zu sein." nachdenklich schaute Marvolo vor sich hin.

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"Anfangs hatte ich versucht sie aus der Stadt zu vertreiben, sie war allerdings ein hartnäckiger und zäher Gegner, doch später wurden wir Freunde." ein Lächeln huschte über Marvolos Gesicht.

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"Ich erzählte ihr von meinem Plan, einen Zufluchtsort für Vampire zu schaffen und so überließ sie mir letztlich die Stadt. Mehr noch sie legte einen Zauber über die Stadt und tauchte sie in die Schatten, sodass wir uns Tag und Nacht frei bewegen können."

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"Hin und wieder öffnet sie ein Portal und schickt jene Vampire, die eine Zuflucht suchen zu uns. Ihr seid die ersten normal Sterblichen, denen sie Einlas, gewährt hat." Sein Blick bohrte sich in den von Philip.

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"Rosalinde hat diesen Zauber ausgesprochen?", fragte Josephine ungläubig. „Ja“, erwiderte Marvolo schlicht, "sie ist der Schutzpatron dieser Stadt."

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"Aber warum musste Joh dann das Amulett abnehmen, wenn beide Zauber doch von Rosalinde stammen?", fragte Philip und runzelte die Stirn.

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"Gerade, weil beide Zauber von ihr stammen haben sie miteinander konkurriert." erklärte Marvolo "Auf dem Amulett liegt ein Sonnenzauber, jeder Vampir, der von dir trinken wollte, würde innerlich verbrennen."

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"Der Fluch in ihr hat auf beide Zauber reagiert und da beiden Zaubern dieselbe Kraft innewohnt, wurde ihre Gestalt zwischen den Zaubern hin- und hergerissen." Marvolo zuckte gleichgültig mit den Schultern.

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Wieder fröstelte es Philip, diese kalte Gleichgültigkeit anderen Sims gegenüber, wenn er da an Rosalindes Warmherzigkeit dachte ...

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Erneut trat Schweigen ein. Philip wurde klar das einzig das Amulett von Rosalinde der Grund war das er überhaupt mit ihnen sprach.

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"Was müssen wir tun, um das Vampirauge von ihnen zu bekommen?", fragte Philip direkt und gerade heraus.

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Ein anerkennendes Blitzen leuchtete in Marvolos Augen auf und ein amüsiertes Lächeln umspielte seinen Mund.

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"Nun es gibt in der Tat etwas, für das ich bereit wäre mich vom Vampirauge zu trennen", erwiderte Marvolo und taxierte Philip.

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