6. erst mal Ankommen

Wieder daheim, ja wie das klingt, daheim, ein Zuhause, ein Ort an den man zurückkehren kann, wo man bleiben darf. Ein deutliches Magenknurren ließ Malina aus ihren Gedanken schrecken. Sie verstaute die Lebensmittel und schmierte sich schnell ein Brot.

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Bei der ganzen hin und her Lauferei und der ganzen Aufregung war ihr gar nicht aufgefallen das die Mittagszeit schon längst vorüber war. Gierig schlang sie ihr Brot hinunter.

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Anschließend ging sie in den Garten hinaus um das Gemüse und Obst abzuernten.

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Nachdenklich betrachtete Malina die Staffelei, es war sicher schön draußen zu malen, doch das Wetter schien hier sehr unbeständig zu sein, wie der bereits wieder dunkler werdende Himmel verriet.

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So beschloss Malina die Staffelei ins Haus zu holen. Doch das war einfacher gesagt als getan, in der Hütte war Stellplatz Mangelware. Nach kurzem Überlegen schob Malina die Kommode aus dem Schlafzimmer in den Wohnbereich.

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Und die Staffelei kam dahin wo vorher die Kommode stand. Problem gelöst dachte Malina zufrieden.

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Danach packte Malina den Laptop ihrer Mutter aus, der noch aus deren Stundendenzeit stammte, eines der wenigen Dinge die Malina von ihren Eltern behalten hatte. Und setzte sich an den kleinen Schreibtisch. Sie hatte beschlossen eine Geschichte zu schreiben und diese dann zu verkaufen. Malina war kein Neuling darin, sie hatte bereits zwei Kurzgeschichten verkauft. Es war nicht viel was sie damals bekommen hatte, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist, dachte sich Malina. Und jetzt zählte jeder Simelone den sie verdienen konnte.

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Später könnte sich Malina noch ein Bad, die Muskeln machten sich ob des vielen Laufendes bemerkbar. Sie war unzufrieden mit sich, die Geschichte ließ sich nicht halb so gut an wie sie gehofft hatte.

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Noch ein kleinen Haben zu sich nehmen …

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und schnell noch die Zähne geputzt. Nachdenklich betrachtete Malina sich im Spiegel, schon merkwürdig dachte sie, dass man die Gewohnheiten beibehält mit denen ein die Eltern früher genervt haben.

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Müde schlüpfte Malina unter die Decke.

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Morgen würde für sie die Schule los gehen, doch daran dachte Malina jetzt nicht, dass Rauschen der Meereswellen hatte sie in den Schlaf geschaukelt.

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