10. Aufbegehren

Eines Morgens wachte Malina auf und fühlte sich mit sich und der Welt uneins. Ein Blick aus dem Fenster verbesserte ihre Laune auch nicht, es regnete in Strömen.

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Malina beschloss an diesem Tag nicht in die Schule zu gehen, sie hatte keine Lust den weiten Weg durch den Regen zu machen, hatte keine Lust Stundenlang in der Klasse zu sitzen. Es war niemand da der sie ermahnen konnte das sie ihre Ausbildung nicht vernachlässigen durfte und außerdem war ihr das im Moment auch piep egal.

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In aller Seelenruhe bereitete sie sich ihr Frühstück zu.

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Schlüpfte in ihren Jogginganzug und schnappt sich den Laptop.

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Sie wollte endlich ihre Geschichte mal weiter schreiben. Malina vertiefte sich immer mehr ins schreiben und merkte gar nicht wie sie all ihren Frust, die Sorgen und Bitterkeit mit in die Geschichte einfließen ließ.

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Ohne Pause schrieb sie, es war als flösse die Geschichte geradezu aus ihr heraus. Als sie die Geschichte beendet hatte, schickte sie diese ohne noch einmal drüber zuschauen per Mail an den Verlag der auch schon ihre beiden anderen Geschichten veröffentlicht hatte. In ihrer Momentanen Verfassung war es Malina sogar egal ob man ihre Geschichte nahm oder nicht.

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Auch ihr Bild vollendete Malina, an diesem Tag trieb eine Rastlosigkeit sie um, die sie von sich nicht kannte.

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Den ganzen Tag war das Wetter grau und regnerisch, doch gegen Abend kam die Sonne hervor und Malina, die das Bedürfnis hatte der Hütte zu entfliehen, lief hinunter zum Strand.

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Eine Weile ließ sie Steine springen und verfluchte den betrunkenen Autofahrer.

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Dann setzte sie sich auf den Sand und ließ ihren trüben Gedanken freien Lauf.

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Sie vermisste ihre Eltern und die Sorgenfreiheit die sie hatte als sie noch lebten.

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Plötzlich stand Malina auf und watete so wie sie war ins Meer hinein.

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Comments 2

  • Ach, sie geht nur ne Runde schwimmen. So gemein ist Lady doch nicht.

  • Oh... sie wird doch nicht... nein... so ist sie nicht... hoffentlich...