21. Die Warnung

Eines Tages kam Malina nach Hause und stellte verwundert fest das eine Frau, die sie nur vom sehen her, aus dem Ort kannte und von der sie wusste, dass sie ganz in der Nähe wohnte, bei ihr vor der Tür auf der Bank saß.

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Die Frau meinte ernst sie müsse dringend mit Malina reden, es sei wichtig. Und so gesellte sich Malina zu ihr.

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Es gehe um den jungen Mann mit dem sie sich, wie die Frau schon ein paar Mal gesehen hätte, unten am Strand treffe.

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Verwundert fragte Malina was mit ihm sei.

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Die Frau erklärte streng, dass er ein Fremder sei, weder Einheimischer noch Urlauber, niemand auf der Insel wisse etwas über ihn.

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Malina schaute die Frau verwundert an, was spielt es für eine Rolle, ob jemand etwas von ihm wusste?

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Da erzählte ihr die Frau die Geschichten von den verschwundenen jungen Frauen, hier von der Insel und auch andern Orten die am Meer lagen. Stets war ein Fremder im Spiel, der sich in das Vertrauen der Mädchen schlich. Bis sie eines Tages spurlos verschwanden. Es hieß, dass man sie aufs Meer hinauslocke, vermutlich um sie dem Kraken zu opfern, den ihre Familien hätten nie wieder etwas von ihnen gehört. Meinte die Frau dramatisch.

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Ein Fremder wie jener, den sie in Ihrem Garten beobachtet hatte, wenn Malina zur Schule war.

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Natürlich müsse sie Ihr nicht glauben, aber Malina täte gut daran sich nicht mehr mit diesem Mann zu treffen, meinte sie mahnend. Damit verschwand die Frau.

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