25. Alles nur ein böser Traum?

Am nächsten Morgen erwachte Malina allein in ihrem Bett. Wo war Simon?

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Sie war doch gestern in seinen Armen eingeschlafen.

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Oder…, oder nicht? Sie rief nach ihm, doch Simon war nirgendwo zu sehen.

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Ein wenig bang war ihr vor der Schule, wie wird sich Marco nun verhalten? Als sie jedoch am Nachmittag das Schulgebäude verließ, warf Malina einen nachdenklichen Blick zurück. Marco hatte sich genauso freundlich und zurückhaltend wie zuvor verhalten, als wenn es den gestrigen Abend nicht gegeben hätte.

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Sollte alles nur ein Hirngespinst ihrer Fantasie gewesen sein? Egal womit Malina sich beschäftigte, die Frage quälte sie in einem fort.

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Leider zog ein heftiges Gewitter über die Insel, sodass sie heute Simon wohl nicht treffen können wird.

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Und dann war da ja auch noch die Geschichte von der Frau … Malina beschloss ein wenig im Internet zu recherchieren, ob sie über die Geschichte mit den verschwundenen Frauen etwas finden konnte.

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Eine wirkliche Bestätigung der Geschichte fand Malina nicht, zwar wurden hier und da von verschwundenen Frauen und auch Männern berichtet, bevorzugt schienen dabei die Inseln zu sein, doch alles beruhte nur auf vagen Andeutungen und Gerüchten des Hörensagens. Auch lagen die einzelnen Zeiträume der Berichte weit auseinander. Ein Aberglaube der von den Einheimischen zum Besten gegeben wird, dachte Malina bei sich. Das übliche Misstrauen gegenüber Fremden und hakte das ganze damit für sich ab.

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Schließlich war es Zeit zum Schlafen gehen. Ein wenig beschämt betrachtete Malina ihr Bett, sie hatte mit einem Mann darin gelegen …, was ihre Eltern wohl dazu gesagt hätten?

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Und sollte es ein Traum gewesen sein, so war zumindest das Ende schön, dachte Malina und kuschelte sich bei den Gedanken an die Geborgenheit, die Simons Wärme ihr vermittelt hatte in ihre Decke.

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