21. Die Kluft

"Na sauber", stöhnte Philip beim Anblick was vor ihnen lag, "Wo sind wir hier eigentlich? Im Keller eines Hauses oder im Gebirge?"

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Josephine antwortete ihm nicht, sie hatte die wackelige Brücke bereits betreten und schob sich langsam vorwärts.

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Philip wartete bis sie sicher auf der anderen Seite angekommen war, er glaubte nicht, dass die Brücke sie beide aushalten würde.

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Es war schon ein mulmiges Gefühl auf diesen alten morschen Brettern zu stehen und unter sich nichts als endlose Schwärze.

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Vor ihnen schien es jedoch keinen Weg zu geben. "Und wie jetzt weiter?" Als Josephine jedoch näher an den Abgrund herantrat tauchte ein Trittschalter zu ihren Füßen auf.

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Vorsichtig trat sie auf die Platte. Die Pfeile direkt vor ihr hörten auf aus der Wand zu schießen und rechts vor ihr tauchte eine Platte auf. Ohne zu zögern, trat Josephine auf die neu erschienene Platte. Und richtig wieder erschien vor ihr eine Platte. "Wir werden uns über die Platten einen Weg hinüber bahnen." meinte sie an Philip gewandt.

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Doch als sie auf die nächste Platte trat, verschwand die erste Platte über dem Abgrund wieder, so das Philip ihr nicht folgen konnte.

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Philip trat nun innerlich flehend seinerseits auf die Platte vor der Kluft und war erleichtert, dass die verschwundene Platte wieder auftauchte.

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Langsam arbeiteten sie sich so über den Abgrund.

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Das war Nervenkitzel pur, dachte Philip, auf schwebenden Platten über das Nichts, ohne jede Sicherung. "Oh Mann, wann nimmt das hier endlich ein Ende." schnaufte er, eigentlich liebte er Abenteuer, aber dieses Haus war ein bissel zu viel Abenteuer fand er.

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Der nächste Raum schien eine Sackgasse zu sein, ein schmaler Gang der ins Nichts führte.

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Comments 1

  • Ja die beiden scheinen vom Regen in die Traufe zu kommen auf ihrem Weg durch dieses Haus. Sie arbeiten aber so gut zusammen, da ich fest davon überzeugt bin sie werden es schaffen :)