16. das Unbegreifliche

Marco reckte und streckte sich, er fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr. Was für ein seltsamer Traum dachte er.

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Er schlurfte hinüber ins Bad um den Kram, den man halt, morgens so im Bad erledigt zu tun.

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Geschlagene 5 Minuten starrte Marco sich im Spiegel an. Nun ja er kannte das Gesicht, das da zurückstarrte, aber das war schon über 20 Jahreszeiten her.

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Okay, ich bin eindeutig noch nicht wach, dachte er bei sich, ist ja nicht das erste Mal, das ich davon träume wieder jung zu sein. Ich geh einfach wieder ins Bett und steh später auf.

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Da er jedoch vollkommen ausgeschlafen war, brachte das natürlich nichts, also stand er resigniert wieder auf.

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Aus dem Spiegel schaute ihm noch immer der junge Marco entgegen. Sein Blick fiel auf das Reck hinter ihm, in letzter Zeit war es ihm immer schwerer gefallen ein paar Klimmzüge zu machen.

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Vielleicht wach ich ja auf, wenn ich ins Schwitzen komme. Er machte so lange Klimmzüge bis er erschöpft war, was erstaunlich lange dauerte, doch wach... wach wurde er nicht davon.

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Nur müffeln tat er ordentlich danach, also ab unter die Dusche, kurzentschlossen stellte er die Dusche auf kalt um. Halleluja, also wach war er jetzt mit Sicherheit, aber sein Spiegelbild hatte sich dennoch nicht verändert.

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Was zum Henker war hier los, man wurde doch nicht über Nacht plötzlich wieder jung? Hatte das mit dieser komischen Quelle in der Höhle zu tun, von der er geträumt hatte? Oder war es am Ende gar kein Traum? Wen konnte er fragen? Wer kannte sich mit solchen Geschichten aus?

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Agnes, schoss es Marco durch den Kopf, sie ist doch voll von solchen merkwürdigen Geschichten, die sie zum Besten gibt. Und so machte er sich auf Agnes einen Besuch abzustatten.

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