15. Ein seltsamer Traum

Marco setzte sich auf die Bettkante, dabei fiel sein Blick auf das Foto vom Herbstfest. Er erinnerte sich an Selenias Worte - dann musst du eben wieder jung werden - Ha, wenn das man so einfach ginge. Das Glück war eben nicht auf seiner Seite gewesen, er musste sich damit abfinden. Marco rollte sich auf die Seite und als hätte ihm jemand über die Augen gestrichen war er eingeschlafen.

139.jpg


Der Vollmond sandte sein kaltes Licht über die Landschaft, Marco stapfte schnaufend durch den Schnee, Minka hinterher.

140.png


Immer wieder hörte er ihr Mautzen, als wollte sie ihn antreiben sich zu beeilen.

141.png


Was war nur in Minka gefahren? Fragte sich Marco während er ihr weiterhin folgte.

142.png


Plötzlich schien Minka sich in Luft aufgelöst zu haben. Dann ohne Vorwarnung sackte der Schnee unter ihm weg und er stürzte in ein Loch.

143.png


Marco rappelte sich auf, wo zum Teufel kam das Loch her? Er war schon so oft in den Dünen unterwegs gewesen, so ein Loch das hätte er doch sehen müssen. Dann erst registrierte er das er in einen unterirdischen Gang gefallen war.

144.png


Ein mit Fackeln und Rosen flankierter schmaler Pfad führte von der Stelle weg, in die er gestürzt war.

145.png


Der Weg führte in eine Höhle voller Blumen und einem Wasserquell der von zwei Engelsfiguren flankiert wurde.

146.png


Marco hatte das seltsame Gefühl, das die Quelle ihn rief und so trat er an sie heran und schöpfte Wasser mit seinen Händen daraus. Das Wasser war kühl und prickelte als es ihm die Kehle hinab ran.

147.png


Plötzlich spürte Marco wie sich Benommenheit seines Körpers bemächtigte. Er schleppte sich zu der steinernen Bank und legte sich darauf nieder. Und wieder war es als würde ihm jemand über die Augen streichen und er schlief ein.

148.png

Comments 1

  • Hach, das ist einfach sooo schön <3