Folge 5 das Miteinander

Susi stöhnte auf. Sie dachte an ihre Familie, daran das sie bald heiraten wollte.

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Plötzlich war ein lautes Grummeln zu hören, Susis Magen machte geräuschvoll auf sich aufmerksam.

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Wie lange war es her das sie etwas zu sich genommen hatte? So beschloss Susi erst einmal in die Küche zu gehen, um nach etwas essbarem Ausschau zu halten.
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Ein Blick in den Kühlschrank reichte, um festzustellen, dass er ausreichend bestückt war.

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So entschied Susi sich dafür direkt für alle etwas zu machen, wenn sie schon mal am Kochen war.

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Sie war so mit der Pfanne am Herd beschäftigt, dass sie nicht merkte wie sich jemand an die Küchentheke setzte.

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Erschrocken blickte Susi in das finstere Gesicht, des jungen Mannes der im Flur am Reck gehangen hatte. Unbehaglich fragte sie sich, warum er sie so anstarrte.

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Doch noch bevor sie etwas sagen konnte erhob er sich und ging.

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Susi hatte sich gerade einen Teller genommen als auch schon die andern, vom Duft angezogen, in der Küche auftauchten.

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Da aber jeder der erste sein wollte, der sich einen Teller nahm ...
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brach direkt ein Streit los.

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Entsetzt und auch etwas verstört über das Verhalten der anderen, schlich Susi sich aus der Küche, bevor die vielleicht auch noch auf sie losgingen.

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Mit der Zeit lernte Susi jedoch alle mehr oder weniger kennen. Ginny sah man oft mit der Nase in einem Buch im Bett liegen.

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Francesco wiederum hockte viel im Schneidersitz herum und dachte über die Leere des Lebens nach.

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Deborah konnte Mein und Dein nicht unterscheiden und war von der Polizei aufgegriffen worden. Statt jedoch in einer Arrestzelle zu landen war sie hier aufgewacht.

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Das Letzte, an das sich Blanca erinnerte war, das sie in der Meerjungfrauenbucht tauchen war.

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Willi war nach einer Kneipenschlägerei hier wieder zu sich gekommen.

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Quiane ging allen auf die Nerven, ständig schlich sie sich von hinten an, um einen zu erschrecken.

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Von Jonah wusste man rein gar nichts, er hält sich stets abseits von den anderen. Susi war das im Grunde nur recht, wenn sie an den Blick dachte, den er ihr zugeworfen hatte, schauderte es sie.

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