Plauderthread

  • Wir hatten hier auch ruhige Tage und sind unter uns geblieben.


    Das Aprilwetter gestern und heute hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Sonne, Regen, Hagel, Schnee, Wind, Sonne, Hagel, Sonne, Regen, Schnee ... Wind ... Sonne ... und das gefühlt im 10min-Wechsel. Ein Glück habe ich gut die Sonnenzeiten abgepasst, um mit meinem Sohn bisschen rauszugehen und Pfützen unsicher zu machen. Leider hab ich dabei festgestellt, dass ich kein wasserdichtes Schuhwerk mehr habe ^^


    Schnattchen, Daumen sind gedrückt! Das Problem mit der Dachwohnung kenne ich aber leider auch. Dafür hat man zumindest einen Vorteil: Es kann einem keiner auf dem Kopf rumtanzen :S


    Andu, darf ich neugierig sein, was das für ein Brettspiel war? Gute Spieletipps sind ja nie verkehrt.

  • Das Aprilwetter hatten wir heute auch. Allerdings war sehr wenig Sonne dabei. Dafür großzügig Regen, Schnee, Hagel und Wind. 🤣


    Das Brettspiel heißt Flügelschlag und hat uns richtig gut gefallen.

  • Ja, auch hier erst Sonne, dann Hagel, dann nach ein paar Minuten wieder bleuer Himmel, nicht viel später plötzlich Schneeregen, wieder Sonne, Sonne wieder weg und ziemlich windig, Schneeregen und nachmittags (ja, die erste Liste war allein der Vormittag) abwechselnd Sonne, starke Bewölkung und richtig grosse Schneeflocken, danach wieder Sonne und nochmal richtig grosse Schneeflocken... der komplette April an einem einzigen Tag :)

  • Das Brettspiel heißt Flügelschlag und hat uns richtig gut gefallen.

    Um das Spiel schleiche ich tatsächlich seit einiger Zeit herum, habe mich bisher nur noch nicht getraut zuzuschlagen :D Vögel sind ja meine Lieblingstiere, deshalb bin ich da eh sehr angetan von der Idee, aber ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich genug Spielpartner dafür hätte, die das genauso gerne ausprobieren würden.

  • Bei mir waren es auch die Vögel, durch die mir das Spiel aufgefallen ist. <3 Mein Freund ist dagegen eher der Hundetyp. Das Spiel hat ihm aber trotzdem Spaß gemacht. Man kann es auch gut nur zu zweit spielen. Es gibt sogar ein spezielles Regelset, um auch alleine spielen zu können. Das habe ich aber noch nicht probiert.

  • Ich habe die Wohnung bekommen. Ab 01.07.2021 darf ich einziehen. Die Wohnung ist 46,89 m² groß. Jetzt habe ich beim Sozialamt angerufen, da sagt die mir, die Wohnung wäre 1,89 m² zu groß. Mir stünden nur 45 m² zu. Ich habe im Netzt extra rechergiert. Eine Person darf 45 - 50 m² haben. Sie darf eine Grundmiete von 364,50 € nicht überschreiten. Meine Grundmiete für die neue Wohnung ist 214,85 €. Das geht gar nicht, was die hier abziehen.

    Ich habe jetzt meine Sozialarbeiterin eingeschaltet, auch sie sagt, dass die Größen der Wohnungen schon 2015 angepasst wurden. Sie wird mich unterstützen.


    Außerdem bezahle ich für die neue Wohnung mit NK 304,85 € und meine alte Wohnung (39m²) kostet mit NK 319,85 € und ab 01.10.2021 wären es dann 325,88 €. In der alten Wohnung erhöht sich die Grundmiete alle 3 Jahre um 3%. In der neuen Wohnung bleibt sie konstant. Damit sparen die doch Geld! Weiß echt nicht, was das soll!


    Weil ich meine Wohnung aber schon gekündigt habe, müssen sie es mir eh genehmigen. Ich hatte 3 Wohnungen angeschaut und alle sind zwischen 46 und 47 m². Hier in Vacha gibt es gar keine kleineren Wohnungen, außer in Dachgeschossen. Ich darf ohne Genehmigung, wenn die Größe und Miete nicht überschritten wird auch ohne Genehmigung umziehen. Zumal ich keine Umzugskosten usw. habe. Meine Sozialarbeiterin sagt auch, da kann man gegen vorgehen, wenn sie sich dagegen stellen.

    Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!

    Edited 2 times, last by Schnattchen ().

  • Schnattchen - Beim Amt gibt es immer einen Gruppenleiter, mit dem man sprechen kann. Oft kann der etwas regeln, wogenen sich gewöhnliche Sachbearbeiter sperren.

    Wenn Du vorher recherchiert hast, ist das gut, dann hast Du gleich Argumente, die Du dem Gruppenleiter vorbringen kannst. Ämter (egal welche) haben immer einen gewissen Spielraum, so dass man sich eigentlich nie um ein paar Quadratmeter oder Euro streiten muss.

    Also zuerst an den Gruppenleiter wenden, wenn noch nichts schriftlich beantragt und abgelehnt worden ist. Der kann am schnellsten etwas entscheiden.

    Solltest Du schon etwas schriftlich beantragt haben, solltest Du Dich nicht mit einer mündlichen Ablehnung zufrieden geben, sondern einen rechtsmittelfähigen Bescheid verlangen, gegen den man dann mit rechtlichen Mitteln vorgehen kann. Ohne Bescheid kann man gegen nichts vorgehen, denn man hat ja nichts in den Händen.

    Sollte alles nichts bringen, haben wir Wahljahr... also einen Abgeordneten um Hilfe bitten. Andere Möglichkeiten sind örtlich unterschiedlich, aber es gibt diverse Stellen und notfalls auch die Möglichkeit zu klagen. Wer nicht viel Geld hat, kann Prozesskostenhilfe beantragen und sich darüber auch einen Schein für einen Anwalt geben lassen. So weit ist es aber eh noch nicht. In den meisten kleinen Fällen kann ein Gruppenleiter schon weiterhelfen.

    Ganz wichtig: Nirgends anecken oder auftrumpfen, dann schalten Beamte meist auf stur und wenn die etwas können, dann das...

    Ich hoffe, das hilft Dir erstmal weiter.

  • Danke Nowa24!


    Aber, was ist ein Gruppenleiter? Wusste gar nicht das es sowas gibt.

    Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!

  • Doch gibts. Meistens nennen die sich Teamleiter oder Sachgebietsleiter oder sowas in

    der Art. Und ja zum zu nächst höheren Instanz zu gehen nennt sich Dienstaufsichtsbeschwerde


    https://de.wikipedia.org/wiki/Dienstaufsichtsbeschwerde


    Wenn du dich vorher schon erkundigt hast was dir zusteht dann ist das das beste was du machen

    kannst. Am besten noch schriftlich alles mitnehmen. Dann knicken die meistens relativ schnell ein.

    Und immer von allem Kopien machen. Gerade bei Sozialbehörden verschwinden gerne mal

    Anträge auf wundersame Weise.

  • Danke Nowa24!


    Aber, was ist ein Gruppenleiter? Wusste gar nicht das es sowas gibt.

    In jeder Behörde gibt es verschiedene Dienststellen, also Gruppen, die bestimmte Aufgaben haben und die werden immer von irgendjemand geleitet, also der nächste Vorgesetzte der Sachbearbeiter.

    Der kann auch Teamleiter oder Sachgebietsleiter heissen, ist nicht überall gleich. Jedenfalls mal rausfinden, wer der nächste Vorgesetzte ist und mit dem reden. Das ist immer der nächste Ansprechpartner.

    Das ist übrigens in JEDER Behörde so, also auch Rathaus, Finanzamt, Gesundheitsamt und auch bei den Jobcentern. Überall haben die Sachbearbeiter Vorgesetzte und die auch immer noch selbst welche bis zum Amtsleiter ganz oben. Dienstaufsichtsbeschwerde würde ich nicht raten (s. u.), den einen Verstoss kann man da schwer erkennen. Es geht ja um eine Entscheidung, über die noch konkret verhandelt wird. So lange es noch kein konkretes Antragsverfahren gibt, kann man mündlich meist eher etwas erreichen, die Ergebnisse aber möglichst in Schriftform verlangen.


    Fireman1984

    Eine Dienstaufsichtsbeschwerde kommt hier nicht in Betracht, das würde einmal die Fronten verhärten und den Vorgang durch den offiziellen Dienstweg verzögern. Dann muss man immer warten, bis die bearbeitet ist, muss dann womöglich Widerspruch einlegen und wenn das nichts bringt, Klage einreichen. Das kann dann schon mal Monate oder über ein Jahr dauern. Ein nettes freundliches Gespräch führt meist schneller und besser zum Ziel. Vor allem muss man bei einer Dienstaufsichtsbeschwerde eine Verletzung der Dienstpflicht benennen können und das wird schwierig. Eher wäre eine Fachaufsichtsbeschwerde angebracht, aber das müsste man auch gut begründen können.

    Erst wenn das zu nichts führt, sollte man etwas schwerere Geschütze auffahren, aber das kann dann mit etwas Pech lange dauern. Damit zu drohen, zieht heutzutage bei Behörden meist nicht mehr.