2. Kapitel - "Erste Anschaffung"

Es war Frühling, doch es war nicht gerade warm. Vorallem Nachts wurde es richtig eisig. Ich hielt mich da oft im Fitnessstudio auf. Hier war es warm. Es gab eine Toilette und Dusche. Ich konnte nebenbei auch noch fernsehen und hatte etwas Spaß dabei. Und ich konnte auf den Sofas mal ein Nickerchen machen.



Langsam gewöhnte ich mich an das Laufband. Anfangs waren meine Beine nicht schnell genug und ich legte mich oft lang. Aber Fitness ist wichtig, so hat man die Chance dem Wetter zu trotzen.



Immer Abends suchte ich Müllplätze ab. In Müllcontainern fand ich so manche alte Sachen und Samen. Natürlich ist es eine eklige Sache, aber ihr glaubt gar nicht, was die Sims alles so wegwerfen.



Diese Sachen verwertete ich zu wiederverwendbaren Materialien. Daraus kann ich dann wieder Möbel, für mich herstellen und spare Geld dabei. Schließlich bleibt mir nicht viel Zeit, denn der Herbst und der Winter werden mich nicht verschonen.



Endlich hatte ich das Geld zusammen für ein Zelt. So konnte ich wenn es regnete im trockenen schlafen. Eine Feuerstelle habe ich mir auch gebaut. Die brauchte ich um mir das Essen zuzubereiten.



Am nächsten morgen erkundete ich meine Nachbarschaft. Genau gegenüber von mir, gab es einen Angelplatz. Wie praktisch, mein Essen ist gesichert. Und es gab richtig große Thunfische. Hier sammel ich auch immer mein Wasser.



Nicht immer war ich gut drauf. Manchmal war ich lustlos und genervt. Ich erwischte mich, dass ich manchmal an mein schönes Zimmer dachte. Jedenfalls war es egal, ich musste Geld verdienen um zu überleben. Egal wie schlecht ich drauf war, ich musste Gegenstände herstellen, die ich verkaufen kann. Von nichts kommt nichts, hatte mein Vater immer gesagt.



Und wie wertvoll Müll sein kann muss ich nicht sagen. Ich jedenfalls knuddel mit jeder Mülltüte, bevor sie in die Presse landen. Schließlich ist der Müll ein Bestandteil, der mir das Überleben sichert.



Oh, ich bekam Besuch. Bess kam bei mir vorbei und erklärte mir, wie das hier in der Nachbarschaft so läuft.



Sie lud mich ein nach Porte Promise. Ich dachte ich fall aus allen Wolken. Die Luft war verpestet. Schaut mal, man sah den Himmel gar nicht mehr. Es stank nach Abgase und Moder. Ich dachte mir bleibt die Luft weg und ich müsste ersticken. Natürlich war es auch das Paradies für Müllsammler wie mich. Denn hier finde ich alles, was ich wiederverwerten kann und hier gibt es etliche Samen.



Demnächst die Fortsetzung ...

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!

Comments 9

  • Nur gut das Bonnie nicht in Port Promise lebt... dort ist es ja echt heftig :( Das sie mit dem Müll knuddelt ist schon ein klein wenig schräg, aber sie hat ja sonst nichts zum knuddeln *lach

    Bin schon neugierig wie es mit Bonnie weitergeht.

    Oh ja das Feuer... das macht mich wirklich noch wahnsinnig. Wenn ich nicht mindestens 3 Holzscheite nachlege, dann geht das Feuer aus... naja es brennt sichtbar weiter, aber es ist tatsächlich aus. Das nervt auf Dauer, denn das hab ich nicht nur wenn es regnet... *grübel

    Like 1
  • Ja, das grüne Viertel in der Ökowelt habe ich noch gar nicht kennengelernt, dort ist es bestimmt schön!

    Sag mal: geht das Feuer bei dir denn nicht aus, wenn es regnet? Das war bei meinen Steinis so, und du weißt ja wie das Wetter in Windenburg, wo ich damals gespielt hatte, so ist: mehr Regen als einem lieb ist. Das ist eine der guten Sachen in S4 - in S3 kann es kübeln was das Zeug hält - das Feuer brennt trotzden :lol:

    Thanks 1
    • Leider ist die Nachbarschaft nicht mehr grün, wenn man dort hinzieht. Wie du ja auch sehen kannst, liegt überall der Müll rum. Nur im Moment kann Bonnie sich nur um sich selbst kümmern. Wenn du dort einziehst in die Nachbarschaft wird sie sofort "Neutral".


      Weiß nicht, also bei mir blieb es an. Aber ich habe Missy ihren ersten Teil gesehen, die musste einen Sim nutzen, der immer Holz nachlegen musste.

      Bei mir hat es da aber gerade nicht geregnet. :-D

  • Na, mit Müll möchte ich genau so wenig knuddeln, wie mit den Maden. Ein Schritt nach dem anderen, immerhin hat Bonnie schon ein Zelt und eine Feuerstelle.

    Like 1
  • Mit Müll knuddeln. Ein bisschen schräg ist sie ja schon drauf, die Gute. :D :D :D

    Haha 2
    • Jo, sie liebt den Müll. Man bemerkt gar nicht mehr, dass sie eigentlich aus gutem Hause kommt.

    • Hui, in der Stadt kann man ja echt kaum was sehen Dank der verpesteten Luft :O Ich rieche große Taten in Bonnies Zukunft ... oder ist es doch nur der Müll?

      Haha 2
    • Ne, die Luft ist ordentlich verpestet. Aber Bonnie müsste dahin ziehen, um dort was zu ändern. Sie hat mit sich selbst zu tun. Zum Müll sammeln da reist sie dort mal hin. In ihrer Nachbarschaft wird sie dafür sorgen, dass das nicht passiert.