37. alles hat seinen Preis

In den Nächsten Tagen hatte Malina das Gefühl zu schweben. Sie fand es einfach wundervoll nicht mehr alleine zu leben. Da das schmale Bett auf die Dauer doch zu eng war besorgte sie ein Doppelbett.

403.jpg


Und der kleine Schreibtisch, für den im Nebenzimmer kein Platz mehr war, schob Malina in die Ecke neben der Kommode.

404.jpg


Malina kam es vor wie ein Traum. Sie aßen zusammen …

405.jpg


wirtschafteten gemeinsam im Garten …

406.jpg


machten Spaziergänge am Strand …

407.jpg


oder saßen in der kleinen Bucht und schauten aufs Meer.

408.jpg


Während Simons dringend nötigen Besuchen im Meer, schrieb Malina an ihren Geschichten. Es war einfach alles perfekt so wie es war. Malina fühlte sich unbeschwert und glücklich.

409.jpg


Eines Nachts wachte Malina mit heftig pochendem Herz auf. Trotz dass es noch Frühling war, war es drückend und heiß im Zimmer. Das Bett war neben ihr leer. Wo war Simon?

410.jpg


Kein Lüftchen rührte sich als Malina vor die Hütte trat, doch das Meer brauste als würde ein Sturm toben. Malina hatte das seltsame Gefühl, dass das Meer sie rief.

411.jpg


Eine innere Unruhe trieb sie dem Ruf zu folgen und so lief sie zur kleinen Bucht hinunter.

412.jpg


Ein Schrei entfuhr Malina, denn wenige Meter vom Wasser entfernt lag Simon zurückverwandelt reglos im Sand.

413.jpg


Malina stürzte zu ihm, sein Atem ging ganz flach und seine sonst samtene Haut fühlte sich spröde und rissig an. Er verdorrt erkannte Malina entsetzt.

414.jpg


Weinend und fluchend zog und zerrte sie mit aller Kraft, die sie aufbringen konnte Simon zum Wasser hin.

415.jpg


Eine Welle kam herangebraust und nahm seinen leblosen Körper mit sich. Malina blieb alleine am Strand zurück.

416.jpg