Folge 20 ein Ding der Unmöglichkeit und doch wahr

Susi hatte sich auf einen der wenigen Baumstümpfe, die noch übrig geblieben waren, niedergelassen und starrte auf den Fluss hinaus ohne ihn wirklich zu sehen.

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Sie konnte es immer noch nicht glauben was der Arzt ihr am Telefon gesagt hatte. Das konnte einfach nicht sein, das war ein Ding der Unmöglichkeit.

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Susi verzog das Gesicht. Der Arzt war sich jedoch sehr sicher, es bestünde keinerlei Zweifel. Sie schüttelte den Kopf und verstand die Welt nicht mehr, wie hatte es geschehen können.

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Sie wird sich wohl damit abfinden müssen, so seltsam es auch war ein Kind zu bekommen, ohne je mit einem Mann geschlafen zu haben. Oder konnte sie sich einfach nur nicht daran erinnern? Mit Unbehagen dachte sie an das sirrende Geräusch und die Lichter. War das ganze vielleicht doch kein Traum gewesen?

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Susi schaute sich um und ließ ihren Blick über den Garten mit all seinem Unkraut schweifen. Dies war kein Ort wo ein Kind aufwachsen sollte. Da kam einiges an Arbeit auf sie zu, wenn sie den Garten kindgerecht gestalten wollte.

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Von da an sah man Susi wild entschlossen im Garten für Ordnung sorgen.

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Es verging kein Tag wo man sie nicht im Garten arbeiten sah.

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Oft schmerzte Susi der Rücken vom vielen bücken, doch sie wollte diesen Ort zu einem echten Zuhause machen und so rückte sie dem Unkraut verbissen zu Leibe.

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Auch die Räume im unteren Stockwerk bekamen einen neuen Anstrich und ...292.jpg


... die Treppe das benötigte Geländer.

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So langsam gewöhnte sich Susi an den Gedanken Mutter zu werden und fing an sich darauf zu freuen.294.jpg


Susis Bäuchlein wurde zusehend immer runder.

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An einem besonders heißen Tag verspürte Susi Lust ins Schwimmbad zu gehen.

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Das Schwimmen war sehr angenehm und das kühle Wasser erfrischte.

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Es wurde bereits dunkel, als Susi sich auf den Heimweg machte, es war ein sehr schöner Tag im Schwimmbad gewesen.

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Doch weit kam Susi nicht, ein plötzlicher heftiger Schmerz im Rücken und ein heftiges ziehen im Bauch zwangen sie stehenzubleiben.299.jpg


Ein Schwall warmes Wasser lief ihre Beine herab, die Fruchtblase war geplatzt, das Baby wollte kommen. Doch dafür war es noch viel zu früh, sie hatte doch erst etwas über 2 Drittel der Schwangerschaft hinter sich. Susi stand allein mitten auf der Straße und kämpfte mit den Schmerzen und der Angst um ihr Baby.

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Comments 1

  • Meine Herren, ihr bleibt auch nix erspart. Kaum an den Gedanken gewöhnt muss sie jetzt drum bangen. Unfair!

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