Der Kollaps

Alessia schlug sich weiter durchs Unterholz, irgendwo musste es doch jemanden geben.


Doch überall das gleiche, nichts deutete darauf hin, dass diese Gegend bewohnt war.



Zu allem Überfluss begann Alessia nun auch noch zu müffeln.



Dieser Ort war einfach die Hölle, sie schlug sich mit wütenden Bienen herum.



Werte immer wieder Spinnen ab, die so groß wie ihre Handflächen waren.



Einmal entdeckte sie sogar eine steinerne Truhe, die sie, ohne irgendwelche Code knacken zu müssen, öffnen konnte.



Doch wieder war es nur Glitzerkram.



Immer weiter kämpfte Alessia sich durchs Unterholz, irgendwo musste diese grüne Hölle doch ein Ende haben.



Die Dunkelheit senkte sich hernieder.



Alessia hoffte irgendwo ein Plätzchen zum Schlafen zu finden.



Die Muskeln schmerzten, die Füße brannten. Mühsam schleppte sie sich Schritt für Schritt weiter.



Alessia wusste nicht, wie lange sie jetzt schon durch diese grüne Hölle lief. Die Schmerzen waren einer dumpfen Teilnahmslosigkeit gewichen, ihr Füße setzten sich ganz mechanisch einen vor den anderen.



Schließlich sackte ihr Körper wie ein nasser Sack zusammen.



Fast schon dankbar tauchte Alessia in die Schwärze hinein, die sie nun umfing.



Comments 1

  • Erinnert mich stark an das Erlebnis meines Kevins damals. Aber er hatte Glück und wurde von jemand gefunden und versorgt. Ich hoffe sie findet bald jemand der ihr helfen kann.