1. Kapitel Ein Mädchen Namens Sally

Es war einmal ein kleines Mädchen, das hatte durch einen schweren Unfall früh seine Eltern verloren. Die Leute nannten sie einen Glückspilz weil sie den Unfall unbeschadet überstanden hatte. Das Waisenhaus hatte keinen Platz mehr frei und so wurde das Mädchen, welches auf den Namen Sally hörte, bei einer alten Frau untergebracht. Das war vor 10 Jahren geschehen und es waren 10 elende Jahre für Sally gewesen. Die Alte mochte keine Kinder, war jähzornig, kontrollierte alles dreimal, sie war schlicht weg das Böse in Person. Zwar mochte die Alte keine Kinder, als billige Arbeitskraft kam ihr Sally jedoch gerate recht.


Nachdenklich blickte Sally auf die Kartoffel, die sie am Morgen während der Gartenarbeit in ihre Tasche geschmuggelt hatte, denn oft genug schickte die Alte sie abends hungrig ins Bett.

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Sally dachte an die vielen vergeblichen Fluchtversuche die sie als Kind unternommen hatte.

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Und daran wie scharf die Alte sie danach immer überwacht hatte.

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Energisch biss Sally in die Kartoffel. Vor ein paar Tagen war sie 16 geworden, es war Zeit diesem Haus endlich zu entfliehen.

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Mit Stift und Zettel bewaffnet schmiedete sie einen Plan, wie ihr das gelingen sollte.

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doch sie war so müde von den Arbeiten die sie für die Alte tagsüber machen musste, dass sie nicht besonders sorgfältig plante und rasch ins Bett ging.

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Am nächsten Morgen erledigte Sally ihre üblichen Aufgaben, damit die Alte keinen Verdacht schöpfte.
Da musste das Klo endstopft,

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das Unkraut gejätet ,

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und natürlich der Abwasch erledigt werden.

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Sally hatte dies alles so satt

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ohne noch viel zu überlegen warf sie sich ihr Kleid über und lief los

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Jedoch die Alte hatte aufgepasst und fing sie direkt vorm Haus ab und fragte wo sie hin wolle. Sally redete sich damit heraus dass sie zur Bücherhandlung wolle. Worauf hin ihr die Alte verbot jemals wieder die Buchhandlung zu betreten.

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und da sie gerate so schön in Fahrt war, verbot sie Sally auch das Bilder malen.

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Sally war geschockt das einzige was ihr das Leben in diesem Haus ein wenig erträglich gemacht hatte, sollte nun untersagt sein?

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Am Ende scheuchte die Alte Sally hinauf um das Klo zu putzen denn da würden schon die Fliegen Drumherum schwirren,

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resigniert ging Sally nach oben um das Klo blitzblank zu putzen,

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zwischendurch weinte Sally leise vor sich hin, warum war sie damals nicht mit ihren Eltern gestorben.

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Da tönte von unten auch schon die keifende Stimmer der Alten herauf.

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Unten angekommen durfte Sally sich die nächste Standpauke von der Alten anhören über ihre Faulheit, ihre liederliche Arbeit und natürlich über das unerlaubte entfernen vom Haus.

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An diesem Abend lag Sally noch lange wach und dachte an das Verbot zu malen.

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Sie musste hier endlich weg aber wie?

Comments 2

  • Boah, was für eine schreckliche Alte. So ein Unmensch! Wer verbietet schon Kindern Bücher? Der würde ich gerne mal eine ... . Die Arme Sally :/

  • Ach jaaaa, ich liebe sie, deine Geschichten, ladyatir, das weckt Erinnerungen... Danke! ♥